Rheuma - Sanfte Hilfe gegen den Schmerz

Online-Veröffentlichung des Ratgebers: Rheuma - Sanfte Hilfe gegen den Schmerz

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Vowort des Autors zum Ratgeber: Rheuma - Sanfte Medizin gegen den Schmerz.

Was ist Rheuma?

Rheuma ist wahrscheinlich so alt wie die Menschheit. Schon immer gab es Menschen, die an Rheumatismus litten - wohl nicht so häufig wie heute, aber auch die Ärzte der Antike mussten sich damit befassen. Schon im fünften Jahrhundert vor Christus taucht der Begriff bei dem griechischen Gelehrten Empedokles auf.

Entzündungs- und Verschleißrheuma

Die Krankheiten des entzündlichen Rheumatismus gehen immer mit Gelenkentzündungen einer und der Hinweis auf eine Entzündung findet sich meist in der Bezeichnung der jeweiligen Erkrankung wieder. Das Verschleißrheuma, auch degenerativer Rheumatismus genannt, ist durch Abnutzungserscheinungen von Knochen und Knorpel der betroffenen Gelenke gekennzeichnet.

Weichteilrheuma & Rheuma als Begleiterkrankung

Zum Weichteilrheuma oder Extraartikulären Rheumatismus gehören schmerzhafte Veränderungen des Bewegungsapparates, die nicht die Gelenke selbst, sondern ihre Umgebung, die "Weichteile", betreffen.Unter Pararheumatischen Erkrankungen oder Rheumatoiden versteht man Krankheiten, bei denen rheumatische Beschwerden als Begleiterscheinung oder Folge einer völlig andersartigen Grunderkrankung auftreten.

Untersuchungsmethoden - Kapitel I

Viele Menschen halten ein tägliches Leben mit rheumatischen Beschwerden leider immer noch für normal, denn - so ein oft zu hörender, aber eindeutig falscher Ausspruch - "Rheuma hat doch fast jeder!" Wer so denkt, geht deswegen auch nicht zu einem Arzt, sondern behandelt sich selbst, oft mit vollkommen unzureichenden, frei verkäuflichen Schmerzmitteln und zahl reichen "Rheumasalben".

Untersuchungsmethoden - Kapitel II

Bei der körperlichen Untersuchung verschafft sich Ihr Arzt vor allem einen Überblick über Zustand und Funktionsfähigkeit Ihres Stütz- und Bewegungsapparates. Hat sich aufgrund der Krankenvorgeschichte und des körperlichen Untersuchungsbefundes der Verdacht auf eine Krankheit ergeben, beispielsweise auf eine Bindegewebserkrankung, werden weitere spezifische Blutwerte bestimmt oder Urintests vorgenommen.

Untersuchungsmethoden - Kapitel III

Die Blutsenkung (BSK) oder Blutkörperchensenkungsgeschwindigkeit (BSG) dient einer ersten orientierenden Unterscheidung zwischen entzündlichen und nicht-entzündlichen Rheumaformen. Zu den Blutkörperchen zählen die roten Blutkörperchen (Erythrozyten), Blutplättchen (Thrombozyten), die für die Blutgerinnung wichtig sind, und Zellen des körpereigenen Abwehrsystems (Lymphozyten, Monozyten und andere weiße Blutkörperchen).

Untersuchungsmethoden - Kapitel IV

Rheumafaktoren sind Schutzeiweiße, so genannte Antikörper, die sich gegen körpereigenes Gewebe richten. Sie wurden historisch erstmals bei Rheumakranken gefunden und erhielten hierdurch ihre Bezeichnung. Dennoch sind sie leider nicht spezifisch für Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises, sondern können auch bei vollkommen andersartigen Leiden und sogar bei Gesunden gefunden werden.

Untersuchungsmethoden - Kapitel V

Die Untersuchungen des Urins dienen der Einschätzung der Nierenfunktion sowie dem Nachweis infektiös entzündlicher Nieren-Blasen-Erkrankungen. Eine rheumatische Miterkrankung der Niere kann beispielsweise mit einer Blut- und Eiweißausscheidung im Urin einhergehen.

Untersuchungsmethoden - Kapitel VI

Die bildgebenden Untersuchungsverfahren haben in den vergangenen Jahren eine rasante Entwicklung erfahren. Die Bildqualität konnte wesentlich verfeinert werden. Diese Verfahren sollten jedoch grundsätzlich zielgerichtet angewendet werden, abhängig von der medizinischen Fragestellung, der möglichen Strahlenbelastung und einer gründlichen Kosten-Nutzen-Analyse

Die Diagnose und den richtigen Therapeut finden

Auf die oft gestellte Frage "Wie finde ich den richtigen Therapeuten?" gibt es leider keine pauschale Patentantwort. Ihr Therapeut sollte in erster Linie vorurteilslos, wertfrei, mit Interesse und persönlicher Anteilnahme zuhören und Ihre im wahrsten Sinn des Wortes individuellen Beschwerden zur Kenntnis nehmen.

Therapiemöglichkeiten - Ein Überblick

Prinzipiell kann Rheuma auf verschiedene Weisen behandelt werden: rein schulmedizinisch sowie schulmedizinisch und naturmedizinisch kombiniert. Sowohl in der Schul- als auch in der Naturmedizin gibt es eine scheinbar unüberschaubare Vielzahl an Methoden, die einzeln oder kombiniert angewendet werden können, sowohl medikamentöse als auch nicht-medikamentöse.

Konventionelle Behandlungsmethoden mit Medikamenten

Die Verabreichung chemisch-synthetischer Arzneimittel stellt eine wesentliche, oft unentbehrliche Therapiesäule bei rheumatischen Erkrankungen dar. Welches Mittel zur Anwendung kommt, ist von Ursachen (soweit bekannt), Krankheitsverlauf und individueller Verträglichkeit abhängig. Diese Wahl kann nur ein Arzt treffen, zur Selbstbehandlung ist die konventionelle medikamentöse Therapie nicht geeignet!

Konventionelle Behandlungsmethoden mit Medikamenten - Kapitel II

1948 wurde Kortison erstmalig in der Behandlung von Rheumatikern eingesetzt. Wegen seiner ausgezeichneten entzündungshemmenden und schmerzlindern den Wirkung wurde es zunächst als "Wundermittel" betrachtet, das bedrohliche chronische Entzündungen wie die Arthritis eindämmen konnte.

Konventionelle Behandlungsmethoden ohne Medikamente - Kapitel I

Nichtmedikamentöse Verfahren wie Massagen oder Bäder können die Therapie mit Arzneimitteln wirkungsvoll unterstützen und die Selbstheilungskräfte des Körpers anregen. Massagen können dabei in vielen verschiedenen Varianten zur Anwendung kommen - von der Lymphdrainage über die Reflexzonenmassage bis zur Manuellen Therapie.

Konventionelle Behandlungsmethoden ohne Medikamente - Kapitel II

Wärme- oder Kälteanwendungen gehören zu den ältesten uns bekannten Behandlungen. Wärmetherapie kommt besonders beim Verschleißrheuma und beim extra artikulären Rheuma zur Anwendung. Auch die Elektrotherapie bewirkt eine lokale Durchblutungssteigerung mit vermehrter Sauerstoff und Nährstoffzufuhr und beschleunigtem Abtransport von Stoffwechselabbauprodukten.

Konventionelle Behandlungsmethoden ohne Medikamente - Kapitel III

Die Ergotherapie befasst sich speziell mit dem Erhalt und der Wiederherstellung der Funktionsfähigkeit von Armen und Beinen. Sie stellt eine wichtige Ergänzung zur krankengymnastischen Übungsbehandlung dar. Zur Entlastung von fehl- oder überbeanspruchten, schmerzhaften und bewegungseingeschränkten Gelenken bietet der orthopädisch-technische Fachhandel eine Vielzahl von Hilfsmitteln an.

Konventionelle Behandlungsmethoden ohne Medikamente - Rheumachirurgie

Operative Eingriffe können dann notwendig werden, wenn die Lebensqualität des Rheumakranken nicht mehr allein mit anderen Verfahren sichergestellt werden kann. Sie sind somit ein notwendiger Bestandteil eines komplexen Gesamtbehandlungskonzepts.

Naturmedizinische Behandlungsmethoden mit Medikamenten - Pflanzenheilkunde

Ohne die Erfolge der Schulmedizin in Abrede zu stellen, können Naturheilverfahren eine gute Ergänzung oder Alternative zu den konventionellen Methoden sein. Ein wesentlicher Vorteil für den Patienten ist dabei die ganzheitliche Sichtweise.Die Pflanzenheilkunde oder Phytotherapie befasst sich mit der Anwendung pflanzlicher Heilmittel beim kranken Menschen.

Naturmedizinische Behandlungsmethoden mit Medikamenten - Pflanzenheilkunde II

Wenn Sie eine Behandlung mit pflanzlichen Medikamenten wünschen, sprechen Sie Ihren Therapeuten auf einen Behandlungsversuch an und lassen Sie sich beraten. Wichtig ist auch zu wissen, dass die Pflanzenheilkunde etwas völlig anderes ist als die Homöopathie

Naturmedizinische Behandlungsmethoden mit Medikamenten - Homöopathie

Das Wort Homöopathie leitet sich aus dem griechischen "homoion pathos" ab, was soviel bedeutet wie "ähnliches Leiden" oder "dem Leiden ähnlich". Diese besondere Therapierichtung wurde von dem deutschen Arzt Dr. med. habil. Samuel Hahnemann begründet. In seinen Hauptwerken "Organon der Heilkunst" und "Die chronischen Krankheiten" hat er die Prinzipien der Homöopathie und ihre Anwendung ausführlich beschrieben.

Naturmedizinische Behandlungsmethoden mit Medikamenten - Moderne Homöopathie I

Reckeweg begründete die Antihomotoxische Medizin, die heute auch moderne Homöopathie genannt wird. Sie beruht auf der Lehre von den so genannten "Homotoxinen". Damit bezeichnete Reckeweg alle für den Menschen schädlichen Stoffe - das Wort heißt übersetzt "Menschengifte".

Naturmedizinische Behandlungsmethoden mit Medikamenten - Moderne Homöopathie II

Um Homotoxine zu beseitigen, verfügt der Organismus über ein ausgefeiltes System miteinander vernetzter Abwehrmechanismen. Reckeweg fasste dies als das "System der großen Abwehr" zusammen. Zu ihm gehören fünf Untersysteme: Das Immunsystem, das Hormonsystem, das Nervensystem, die Leber und das Bindegewebe.

Naturmedizinische Behandlungsmethoden mit Medikamenten - Moderne Homöopathie III

Die verschiedenen Erkrankungen des Rheumatischen Formenkreises können unterschiedlichen Phasen zugeordnet werden: eim akuter schmerzhafter Gelenkerguss wird Phase 1 zugeordnet, der Tennisellenbogen oder die Sehnenscheidenentzündung der Phase 2, die Gicht der Phase 3, das Weichteilrheuma der Phase 4 und die Arthrose der Phase 5.In der modernen Homöopathie werden, insbesondere bei Erkrankungen der Phasen 1-3, homöopathische Komplexmittel verwendet.

Naturmedizinische Behandlungsmethoden mit Medikamenten - Sauerstoff- und Ozontherapie I

Ein Mensch kann im Notfall wochenlang ohne Nahrung, tagelang ohne Wasser, aber nur wenige Minuten ohne sauerstoffhaltige Luft überleben. Denn wir können zwar einen größeren Vorrat an Nährstoffen, eine kleinere Reserve an Wasser, aber so gut wie keinen Sauerstoff im Körper speichern. Sauerstoff ist für die Energiegewinnung jeder einzelnen Körperzelle unverzichtbar und damit auch für die Aufrechterhaltung der Funktions- und Lebensfähigkeit aller unserer Organe.

Naturmedizinische Behandlungsmethoden mit Medikamenten - Sauerstoff- und Ozontherapie II

Schon 1857 stellte Werner von Siemens Ozon künstlich her. Anfangs wurde es in erster Linie zur Desinfektion und antiseptischen Wundbehandlung, aber auch zur Entkeimung in der Wasseraufbereitungstechnik benutzt. Bei der etwa 80 Jahre alten medizinischen Ozontherapie wird Ozongas apparativ erzeugt. Ausgangsstoff ist reiner Sauerstoff, der elektrischer Hochspannung ausgesetzt wird.

Naturmedizinische Behandlungsmethoden mit Medikamenten - Orthomolekulare Medizin

Die orthomolekulare Medizin arbeitet mit Nährstoffen und mit essenziellen Nahrungsbestandteilen, Substanzen also, die der Körper nicht selbst herstellen kann. Sie hat zum Ziel, durch die Einnahme von den "richtigen Molekülen" die Gesundheit zu erhalten oder Beschwerden und Erkrankungen zu lindern. Dazu gehören Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, Aminosäuren, Fettsäuren und Enzyme.

Naturmedizinische Behandlungsmethoden mit Medikamenten - Orthomolekulare Medizin II

Im Erdboden, in Gesteinen und Erzen, teilweise auch im Wasser befinden sich verschiedene Mineralstoffe. Sie werden von Pflanzen aufgenommen und gelangen über die Nahrungskette in den menschlichen Organismus. Mit dem Schweiß und über die Ausscheidungswege gehen sie dem Körper wieder verloren. Daher müssen sie kontinuierlich über die Nahrung ersetzt werden.

Naturmedizinische Behandlungsmethoden mit Medikamenten - Mikrobiologische Therapie

Dünn- und Dickdarm sind sozusagen unser flächenmäßig größtes Kontakt- oder Grenzorgan zur Außenwelt! Dementsprechend befindet sich auch der größte Anteil unseres Immunsystems im Darm, weil hier entschieden werden muss, wie der Organismus mit körperfremden Stoffen umgehen muss.

Naturmedizinische Behandlungsmethoden ohne Medikamente - Akkupunktur

Verfahren wie Massagen, Bäder, Packungen, Auflagen, Strombehandlungen oder Infrarotbestrahlungen sind Therapien, die ohne Medikamente wirken und auch in der konventionellen Medizin etabliert sind. Auch in der Naturheilkunde werden diese Verfahren genutzt, da sie sowohl im unmittelbar betroffenen Organbereich wirken als auch die Entgiftungsbemühungen des Organismus unterstützen.

Naturmedizinische Behandlung ohne Medikamente - Kneipp-Therapie

Der Pfarrer Sebastian Kneipp (1821-1897) aus Wörishofen entwickelte die nach ihm benannte Kneipp-Therapie. Selbst an einem Lungenleiden erkrankt, beschloss er 1849, die Heilkraft des Wassers an sich selbst zu erproben. Er nahm in der Donau bei Dillingen ein kaltes Vollbad. Es bekam ihm gut.

Naturmedizinische Behandlung ohne Medikamente - Ernährungstherapie & Heilfasten

In der konventionellen Lehrmedizin gibt es - abgesehen von einer purinarmen Kostempfehlung bei Gicht - keine spezielle Rheumadiät.Im Allgemeinen sollte bei rheumatischen Erkrankungen vor allem der Verzehr von tierischen Produkten stark eingeschränkt werden. Auch Gesunde profitieren davon.

Naturmedizinische Behandlung ohne Medikamente - Mayr-Kur I

Der österreichische Arzt Dr. Franz Xaver Mayr (1875-1965) sah in einem chronischen Darmschaden das Zivilisationsleiden Nummer 1 und die Ursache vieler chronischer Leiden. Die Kraft und Gesundheit eines Baumes liege bekanntlich nicht in seinen Ästen und Zweigen, sondern in seinen Wurzeln!

Naturmedizinische Behandlung ohne Medikamente - Mayr-Kur II

Die Diagnostik nach Mayr ist eine gründliche körperliche Untersuchung ohne technischen Aufwand. Der Mayr-Arzt untersucht Form und Beschaffenheit des Bauchs und Brustkorbs, die Körperhaltung, Spannkraft und Aussehen der Haut, Schleimhäute, Haare und Nägel, Zunge, Augen und anderes nach speziellen Untersuchungskriterien.

Naturmedizinische Behandlung ohne Medikamente - Aus- und ableitende Verfahren

Aus- und ableitende Verfahren sind seit der Antike bekannt und gehörten bis ins 19. Jahrhundert zum Behandlungsrepertoire der damaligen konventionellen Schulmedizin. In der Mitte des 20. Jahrhunderts rettete der Wiener Frauenarzt Dr. Bernhard Aschner die aus- und ableitenden Verfahren vor der Vergessenheit. Einige seiner Verfahren werden in begründeten Fällen auch heute noch angewandt - ins besondere in der Schmerz- und Rheumatherapie,

Naturmedizinische Behandlung ohne Medikamente - Entspannungsverfahren

Rheumatische Erkrankungen sind häufig mit einem geschwächten und überforderten vegetativen Nervensystem verbunden. Werden seelische Spannungen abgebaut, geht das meist auch mit körperlicher Entspannung einher. Sammlung und Ausgeglichenheit stärken die Selbstheilungskräfte des Körpers.

Was Sie sonst noch tun können - Kapitel I

In diesem Kapitel bekommen Sie einige allgemeine Anregungen zur Selbsthilfe und wie sich das Leben als Rheumakranker leichter gestalten lässt. Mit etwas gutem Willen kann jeder Rheumatiker problemlos im beruflichen und sozialen Umfeld integriert werden - wie jeder andere Mensch mit allen seinen Stärken und Schwächen auch.

Was Sie sonst noch tun können - Kapitel II

Auch mit Rheuma und eingeschränkter Beweglichkeit kann man aktiv und selbstständig leben. Angenehme Tätigkeiten, frohe, lebenslustige und genussvolle Erlebnisse, soziales Engagement und damit verbundene Anerkennung lenken vom Schmerz ab und fördern eine positive Einstellung zum Leben.

Was Sie sonst noch tun können - Kapitel III

Wie bereits ausführlich dargestellt, gibt es keine spezielle Rheumadiät. Allerdings sind aus naturmedizinischer Sicht einige wesentliche Kriterien zu beachten, die auch in der Ernährung bei Rheuma empfohlen werden können.Neben der bei den meisten Rheumaformen unabdingbaren Krankengymnastik profitieren Rheumatiker auch von Bewegung und Sport in der Freizeit.

Was Sie sonst noch tun können - Kapitel IV

Entspannung, Gelassenheit und Ruhe sind wesentliche Grundlagen für ein positives Lebensgefühl und Lebensfreude. Schmerzen können zur Verspannung nicht nur der Muskulatur, sondern im wahrsten Sinne des ganzen Menschen führen. Je verspannter Sie sind, desto stärker sind Ihre Schmerzen.

Rheuma von A-Z- Moderne Homöoapthie als Basistehrapie

In dem Kapitel Rheuma von A-Z werden häufige Krankheitsbilder des Rheumatischen Formenkreises und ihre Behandlungsmöglichkeiten dargestellt. Wegen der besseren Übersichtlichkeit werden die Krankheitsbilder in alphabetischer Reihenfolge beschrieben

Rheuma von A-Z - Arthritis - Kapitel I

Die chronische Polyarthritis, auch rheumatoide oder progressiv chronische Polyarthritis genannt, ist eine über Jahre, oft schubweise verlaufende Entzündung mehrerer Gelenke. Die Vorsilbe "Poly-" bedeutet "mehrere", "arthros" ist das Gelenk und die Endung "-itis" bezeichnet eine Entzündung. Sie geht mit Schmerzen, Schwellungen, Funktionsbeeinträchtigung und letztlich Zerstörung der befallenen Gelenke einher.

Rheuma von A-Z - Arthritis - Kapitel II

Zur allgemeinen Stärkung und Anregung der Entgiftungsfunktionen und Körperabwehrsysteme eignet sich die Kneipp-Therapie, die Sie gut in Eigenregie durchführen können. Eine konsequente Krankengymnastik zu Hause, die unter Anleitung gelernt wurde, ist ein absolutes Muss für jeden Polyarthritis-Kranken. Zusätzlich unterstützt eine positive Lebenseinstellung nachweislich die Funktionsfähigkeit der Körperabwehr

Rheuma von A-Z - Arthrose

Von Arthrose, auch Osteoarthrose, Arthrosis deformans oder einfach Verschleißrheuma genannt, sind Frauen und Männer gleichermaßen betroffen. Die Häufigkeit steigt mit zunehmen dem Alter. Es werden primäre und sekundäre Formen unterschieden: Alle Arthrosen, die von sich aus und alleine auftreten, gelten als primär. Sekundäre Arthrosen entstehen als Folge anderer Störungen, zum Beispiel bei angeborenen oder erworbenen Form- und Funktionsstörungen von Gelenken und Knochen.

Rheuma von A-Z - Bandscheibenerkrankungen

Der Verschleiß der Bandscheiben kann je nach Veranlagung und Belastung bereits im frühen Erwachsenenalter beginnen. Der Faserknorpel verliert an Flüssigkeit und Elastizität, so dass sich Risse bilden können. Der verschleißbedingte Dickenverlust der Bandscheibe führt zu Fehlstellungen und Überlastungen der kleinen Wirbelgelenke. Sie reagieren darauf mit einer Arthrose.

Rheuma von A-Z - Bechterewsche Krankheit

Die Bechterewsche Krankheit, auch Morbus Bechterew, Spondylitis ankylosans oder Spondylarthritis ankylopoetica genannt, ist ein chronisch entzündliches Rheuma. Es befällt in erster Linie die Wirbelsäule, die im Verlauf der Krankheit versteift - daher auch der Name Spondylitis ankylosans: das griechische spondylos heißt Wirbel, und ankylosans bedeutet versteifend.

Rheuma von A-Z - Epicondylitis

Die Epicondylitis ist eine Entzündung im Bereich des Gelenkkopfes. Das heißt, Sehnengewebe oder Sehnenansätze am Knochen sind akut oder chronisch entzündet. Sie entsteht durch Überlastung der Muskulatur beim Sport oder im Beruf. Durch wiederholte kleinste Verletzungen haben die Sehnen auch oft kleine Risse.

Rheuma von A-Z - Fibromyalgie

Das Fibromyalgie-Syndrom (FMS), auch Fibromyalgie oder generalisierte Tendomyopathie genannt, ist durch chronische Bindegewebs- und Muskelschmerzen gekennzeichnet. Die Schmerzen dehnen sich auf große Körperbereiche aus und sind mit vielen weiteren Beschwerden verbunden, die unterschiedlich häufig und verschieden stark vorkommen

Rheuma von A-Z - Gicht

Die Gicht gehört zu den pararheumatischen Erkrankungen oder Rheumatoiden. Sie wird auch Arthritis urica genannt, also die durch Harnsäurekristalle ausgelöste Gelenkentzündung. Die früher übliche Bezeichnung ist Podagra. Sie ist Folge einer chronischen Harnsäurestoffwechselstörung. In Blut und Gewebe vermehrt sich der Gehalt an Harnsäure. Übersteigt der Harnsäuregehalt im Blut einen Schwellenwert, können sich Harnsäurekristalle bilden.

Rheuma von A-Z - Lupus erythematodes

Der systemische Lupus erythematodes, abgekürzt SLE, LE oder LED, ist eine chronisch-entzündliche Autoimmunerkrankung des Bindegewebes. Er heißt "systemisch", weil er den ganzen Körper betrifft, denn das Bindegewebe ist überall verteilt. Es kommt zu Gelenkbeschwerden und -entzündungen, Veränderungen an Haut, Nieren, Herz und Lunge, im Blut und Zentralnervensystem.

Rheuma von A-Z - Morbus Crohn

Chronisch entzündliche Darmerkrankungen können mit ausgeprägten rheumatischen Gelenkentzündungen einhergehen. Der Morbus Crohn, auch Enteritis regionalis oder Crohnsche Erkrankung genannt, gehört zu diesen Erkrankungen. Man nennt dies eine enteropathische Arthropathie, also eine Gelenkerkrankung, die von innen, vom Darm kommt.

Rheuma von A-Z - Muskelerkrankungen

Unter den entzündlichen Muskelerkrankungen werden verschiedenartige Erkrankungen zusammengefasst. Die wichtigsten Muskelentzündungen oder Myositiden sind die Polymyositis, die Dermatomyositis und die Einschlusskörper-Myositis, abgekürzt IBM (vom englischen "inclusion body myositis"). Bei der POLYMYOSITIS sind Skelettmuskeln chronisch entzündet und geschwächt, vor allem im Schulter- und Beckengürtel

Rheuma von A-Z - Nervenschmerzen

Nervenschmerzen oder Neuralgien entstehen durch Reizung sensibler, das heißt schmerzvermittelnder Nervenanteile. Die Schmerzen äußern sich attackenweise reißend, ziehend oder brennend.

Rheuma von A-Z - Osteoporose

Die Osteoporose, auch Knochenschwund genannt, ist durch eine Abnahme der Knochenmasse und -qualität des gesamten Skelettsystems gekennzeichnet. Gleichzeitig ist die Anfälligkeit für Knochenbrüche erhöht. Osteoporose ist die häufigste Erkrankung des Knochenstoffwechsels. In Europa, Amerika und Japan sind schätzungsweise 75 Millionen Menschen von ihr betroffen

Rheuma von A-Z - Polymyalgia rheumatica

Die Polymyalgia rheumatica ist eine hochentzündliche Erkrankung, die vor allem bei älteren Menschen vorkommt. Typischerweise klagen die Erkrankten über plötzlich einsetzende, sehr heftige symmetrische Schmerzen im Schulter- und Beckengürtel, die Tag und Nacht - oft wellenförmig - vorhanden sind.

Rheuma von A-Z - Reiter-Syndrom

Das Reiter-Syndrom - auch Morbus Reiter, Fiessinger-Leroy-Syndrom, urethro-okuloartikuläres Syndrom oder Arthritis dysenterica genannt - istdurch drei Hauptbeschwerden gekennzeichnet: eine Harnröhrenentzündung, eine Augen-Bindehautentzündung und Gelenkentzündungen.

Rheuma von A-Z - Schleimbeutelentzündung

Die Schleimbeutelentzündung oder Bursitis gehört zu den rheumatischen Weichteilerkrankungen. Schleimbeutel sind spaltartige Hohlräume an besonders druckbelasteten Stellen in Gelenken. Sie schützen weiche Gewebe wie Sehnen, Muskeln und Haut wie ein Polster vor einer mechanischen Reizung durch Knochen.

Rheuma von A-Z - Schultersteife

Die Periarthritis humeroscapularis, abgekürzt PHS, auch vereinfacht schmerzhafte oder Duplay-Schultersteife genannt, ist eine degenerative oder chronisch entzündliche Gelenkerkrankung. Wie ihr Name sagt, tritt sie vor allem an der Schulter auf. Das lateinische "humeros" heißt Oberarm, "Scapula" ist das Schulterblatt, und die Vorsilbe "Peri-" bedeutet "um etwas herum".

Rheuma von A-Z - Schuppenflechte-Arthritis

Die Schuppenflechte oder Psoriasis ist eine häufige, chronische, schubweise verlaufende Hauterkrankung. Neben typischen Hautveränderungen kann sie in fünf bis zehn Prozent der Fälle mit chronischen gelenkzerstörenden Entzündungen, der Arthritis psoriatica - auch Psoriasis arthritis oder Arthropathia psoriatica genannt - einhergehen.

Rheuma von A-Z - Sehnenscheidenentzündung

Die Sehnen- oder Sehnenscheidenentzündung, auch Tendovaginitis genannt, gehört wie die Schleimbeutelentzündung zu den Erkrankungen des Gleitgewebes. Dieses umfasst Sehnen, Sehnenscheiden und Schleimbeutel. Die Sehnenscheidenentzündung äußert sich in Bewegungs-, Belastungs- und Druckschmerz.

Rheuma von A-Z - Sjögren-Syndrom & Vaskulitis

Das vorherrschende Symptom des Sjögren-Syndroms ist Trockenheit. Die Augen fühlen sich an, als ob Sandkörner darin wären, Mund und Nase sind trocken und die Speicheldrüsen geschwollen. Auch den Schleimhäuten im Bereich der Harnwege und Geschlechtsorgane fehlt Feuchtigkeit.

Spezial - Rheuma bei Kindern - Kapitel I

Dass auch Kinder an Rheuma erkranken können, ist vielen Menschen nicht bewusst. Schließlich klagen Kinder recht häufig über Gelenkschmerzen, besonders im Knie- und Fußbereich, ohne dass ein krankhafter Befund dahinter steht. Die systemische juvenile chronische Arthritis ist auch unter dem Namen Still-Syndrom bekannt - nach dem englischen Pädagogen Sir George Still (1868 - 1941). Sie ist die schwerste Form der kindlichen Polyarthritis.

Spezial - Rheuma bei Kindern - Kapitel II

Die seronegative Polyarthritis, auch als kindliche Polyarthritis oder polyartikuläre Form der juvenilen chronischen Arthritis bezeichnet, ist die zweithäufigste Rheumaform bei Kindern. Die seropositive Polyarthritis, auch Erwachsenentyp der Arthritis genannt, ist bei Kindern relativ selten und betrifft bevorzugt Mädchen zu Beginn der Pubertät.

Tabellen zu Beschwerden und homöoapthischen Mitteln

Tabellen: Moderne Homöopathie bei verschiedenen rheumatischen Beschwerden und Moderne Homöoapthie bei Bandscheibenerkrankungen.